Ein gutes Designer-Sofa erkennen Sie vor allem an dem, was der Bezug verdeckt: am Gestell, an der Federung und an der Polsterung. Den Sitzkomfort prüfen Sie selbst, indem Sie vor dem Kauf ein paar Minuten probesitzen und probeliegen.
Unsere Sofas stammen von europäischen Herstellern mit langjähriger Handwerkstradition. Viele Serien lassen sich in Größe und Form anpassen oder nach Maß gestalten. Einen Überblick über Marken und Modelle finden Sie auf unserer Seite zu Designer-Sofas.
Woran erkennt man ein gutes Sofa?
Über die Qualität eines Sofas entscheidet sein Innenleben, und das bekommen Sie im Geschäft meist nicht zu sehen. Zwei Sofas können gleich aussehen und im Preis weit auseinanderliegen. Der Grund kann in der Polsterung stecken, je nachdem, ob Federkern, Schaumstoff oder beides verbaut ist. Fragen Sie deshalb bei jedem Modell nach diesen Punkten:
- Das Gestell. Zu einem hochwertigen Sofa gehört für uns ein Rahmen aus Massivholz oder Tannenschichtholz.
- Die Federung. Eine Nosag-Federung unterstützt den Sitzkomfort.
- Die Polsterung. Eine Füllung aus Daune oder Kaltschaum hält ihre Form bis zu zehn Jahre. Bei Kaltschaum kommt es außerdem auf das Raumgewicht an, das wir im nächsten Abschnitt erklären.
Kaltschaum oder Federkern: Was ist bei Sofas besser?
Für die Sitzpolster eines Sofas ist Kaltschaum eine gute Wahl. Gemeint ist hochelastischer Schaumstoff, in der Branche auch HR-Schaumstoff genannt, der sich besonders für hochwertige Polstermöbel eignet. Seine Qualität erkennen Sie an zwei Werten, die der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane nennt:
- Raumgewicht (Rohdichte): Bei hochwertigen Sitzpolstern aus Kaltschaum sollte es rund 40 kg/m³ nicht unterschreiten.
- Rückprall: Je nach Raumgewicht liegt die Rückprallelastizität von Kaltschaum bei mindestens 50 Prozent. Das Polster federt also spürbar zurück, wenn Sie aufstehen.
Im Datenblatt sollte stehen, ob ein Modell Federkern, Schaum oder beides enthält. Fragen Sie danach, bevor Sie sich festlegen.
So legt ein Hersteller den Aufbau offen: das Beispiel WENDELBO
Wie ein offenes Datenblatt aussieht, zeigt das skandinavische Label WENDELBO. Die Firma wurde 1955 gegründet. Lars Wendelbo, der Sohn des Gründers, ist Polsterermeister. Beim Modell Boketto besteht das Gestell laut Hersteller aus Massivholz, Sperrholz und MDF und ist mit Nosag gefedert. Gepolstert wird mit hochelastischem Polyurethanschaum in unterschiedlicher Dichte und einer Auflage aus Dacron. Die Rückenkissen sind in einzelnen Kammern mit Daunen und Federn gefüllt und haben einen abnehmbaren Bezug. Auf dieses Modell gibt WENDELBO fünf Jahre Garantie.
Boketto gibt es in 26 Modulen. Breite und Tiefe einer Kombination lassen sich variieren, und für die Mittelmodule stehen verschiedene Tiefen zur Wahl.
Stoff oder Leder: Welcher Bezug passt zu Ihrem Alltag?
In naturbelassenes Leder ziehen Flüssigkeiten, Creme und Körperschweiß sofort ein und hinterlassen dauerhafte Flecken. Behandeltes Leder ist weniger empfindlich. Je mehr Lackschichten es trägt, desto unempfindlicher wird es. Stellen Sie ein Ledersofa außerdem nicht direkt an den Heizkörper, denn Leder kann dort austrocknen und spröde werden.
Bei Stoffen gehören kleine Veränderungen zum normalen Gebrauch. An manchen Geweben bilden sich aus gelösten Fasern kleine Knötchen, sogenannte Pills. Mit einem Fusselrasierer lassen sie sich entfernen. Velours zeigt oft Sitzspiegel: glänzende Stellen, die durch Druck und Körperwärme entstehen. Auch das sind normale Gebrauchsspuren.
Welcher Bezug zu Ihnen passt, entscheiden Sie am besten mit dem Material in der Hand. In unserem Showroom liegt die gesamte Stoff- und Ledermusterkollektion unserer Hersteller bereit.
Was ist bei einem Sofa normale Abnutzung?
Normale Abnutzung zeigt sich bei einem Sofa vor allem an der Sitzfläche. Bei legerer Polsterung, also einem nicht straff gespannten Bezug, gehören Falten meist dazu. Der Faltenwurf verstärkt sich mit der Zeit, weil sich Stoff oder Leder beim Sitzen dehnen. Dasselbe gilt für Mulden in der Sitzfläche, und auch die Sitzhärte verändert sich mit den Jahren. Wechseln Sie anfangs öfter die Sitzposition und tauschen Sie lose Sitzkissen untereinander. Lassen Sie sich schon beim Kauf erklären, wie sich Bezug und Polsterung des Modells mit der Zeit verändern.
Wie groß sollte das Sofa sein?
Die Größe des Sofas richtet sich nach Ihrem Raum. Messen Sie den Platz vor dem Kauf genau aus. In einem großen Möbelhaus wirkt ein Sofa oft kleiner, als es später in Ihrer Wohnung ist. Als Richtwerte für die Breite geben wir unseren KundInnen diese Zahlen mit:
- Kleine Räume: 160 bis 200 cm Sofabreite.
- Mittelgroße Räume: 220 bis 260 cm.
- Große Räume: ab 280 cm oder ein modulares System.
Bei der Höhe gilt eine einfache Regel: Sie sitzen entspannter und stehen leichter wieder auf, wenn Ihre Füße bequem den Boden erreichen. Nach diesem Maß richten Sie Sitzhöhe und Sitztiefe aus. Für eine besonders große Person im Haushalt planen Sie ihren Stammplatz höher. Den richtigen Platz für das Sofa und den Abstand zum Fernseher erklärt unser Beitrag Wohnzimmer planen und einrichten.
Probesitzen: So testen Sie ein Sofa richtig
Beim Probesitzen dürfen Sie sich Zeit lassen, gern auch mit der ganzen Familie. Sitzen Sie so, wie Sie es zu Hause tun. Ziehen Sie dafür ruhig die Schuhe aus und legen Sie sich einige Minuten hin. Achten Sie dabei auf Geruch und Geräusche, denn sie verraten etwas über die Verarbeitung.
In unserem Wiener Showroom stehen zahlreiche Sofa-Modelle zum Ausprobieren bereit, etwa von der italienischen Marke TWILS und vom skandinavischen Label WENDELBO, dazu Schlafsofas von MÖLLER DESIGN und DORMIENTE. Haben Sie Ihr Modell gefunden, übernehmen wir die Lieferung und die professionelle Montage. Auf Wunsch stimmen wir das Sofa in einem Einrichtungskonzept auf die übrigen Möbel im Raum ab. Anregungen zum passenden Stil finden Sie in unserem Beitrag zu den Wohnstilen fürs Wohnzimmer.
Häufige Fragen
Wie erkenne ich ein gutes Sofa?
Ein gutes Sofa erkennen Sie an seinem Innenleben. Für uns bei Daunenspiel heißt das: ein Rahmen aus Massivholz oder Tannenschichtholz, eine Nosag-Federung und eine Füllung aus Daune oder Kaltschaum, die ihre Form bis zu zehn Jahre hält. Kaltschaum sollte in den Sitzpolstern eine Rohdichte von rund 40 kg/m³ nicht unterschreiten.
Wie teuer sollte ein gutes Sofa sein?
Ein gutes Markensofa mit zwei Sitzplätzen kostet in der Mittelklasse etwa 1.500 bis 2.800 Euro. Einstiegsmodelle liegen bei etwa 1.200 bis 1.800 Euro. Premium- und Designermodelle beginnen bei etwa 3.000 Euro. Der genaue Preis hängt von Marke, Größe, Bezug und Konfiguration ab.
Kaltschaum oder Federkern: Was ist bei Sofas besser?
Kaltschaum, also hochelastischer HR-Schaumstoff, eignet sich besonders gut für hochwertige Polstermöbel, sofern das Raumgewicht stimmt. Ein großer Preisunterschied zwischen zwei ähnlich aussehenden Sofas kann daran liegen, ob Federkern, Schaum oder beides verbaut ist. Entscheiden Sie nach ein paar Minuten Probesitzen.
Was ist bei einem Sofa normale Abnutzung?
Als normale Abnutzung gelten bei legerer Polsterung Falten im Bezug, Mulden in der Sitzfläche und eine Sitzhärte, die sich mit der Zeit verändert. Pills auf manchen Stoffen entfernen Sie mit einem Fusselrasierer. Auch Sitzspiegel auf Velours gelten als normale Gebrauchsspuren. Wer die Sitzposition anfangs öfter wechselt und lose Kissen tauscht, verteilt die Belastung gleichmäßiger.
Wie breit sollte ein Sofa sein?
Die passende Sofabreite hängt von der Raumgröße ab. Als Orientierung nennen wir bei Daunenspiel 160 bis 200 cm für kleine Räume, 220 bis 260 cm für mittelgroße Räume und ab 280 cm oder ein modulares System für große Räume. Messen Sie den Platz vorher aus, denn in einem großen Verkaufsraum schätzt man ein Sofa leicht zu klein ein.
Notieren Sie vor Ihrem Besuch die Breite der Wand, an der das Sofa stehen soll, und die Maße der Türen, durch die es geliefert wird. In unserem Showroom in der Marxergasse 22 probieren Sie dann die Modelle aus, die in Frage kommen, und halten die Stoff- und Ledermuster direkt an das Sofa.
Beratungstermin im Showroom vereinbarenWohnfläche, Anzahl der Räume und gewünschter Umfang genügen. Unverbindlich, ohne Termin und mit denselben Zahlen, mit denen wir auch im Erstgespräch arbeiten.
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